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06.05.2011, 11:17 Uhr | Übersicht | Drucken
Anja Heinrich setzt sich für Imker ein
Für mehr bienengerechte Gehölze in Elsterwerda

Waren vor Jahren die Sorgen der Imker noch sehr auf die von der Varroamilbe ausgehenden gesundheitlichen Folgen für die Bienenvölker fixiert, spielen heute mehr denn je die Fragen nach ausreichender Nahrung der Bienen eine Rolle. So mahnte auch Klaus Klaube stellvertretend für die regionalen Imker in der vergangenen Stadtverordnetenversammlung in Elsterwerda: „Nur gesunde Bienen können den naturbelassenen Honig produzieren.“
 


 
Der durch die Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Anja Heinrich (CDU) initiierte Antrag zur „Pflanzung von bienengerechten Gehölzen bei zukünftigen Straßenbaumaßnahmen in Elsterwerda“ wurde in der Stadtverordnetenversammlung am vergangenen Donnerstag beschlossen. Damit bekennt sich die Stadt Elsterwerda dazu, gezielt den bienengerechten Gehölzen Vorrang einzuräumen.
 
„Seit Jahrzehnten sensibilisieren die Imker und deren Verbände im Landkreis Elbe /Elster für eine bienenfreundliche Landwirtschaft, um die natürlichen Nahrungsvorräte möglichst zu erhalten. Die Vielfalt von Waldblütenpflanzen ist ebenso wichtig, wie die kluge und ausgewogene Neupflanzung in den Städten und Gemeinden.“ plädiert Heinrich. Heute achten viele Menschen mehr denn je auf eine gesunde und naturbelassene Ernährung – dazu zählt auch der direkte Kauf beim Imker, weiß auch Anja Heinrich als Mutter von zwei Kindern.
 
„Die Beschlussfassung auf Vorschlag der CDU /FDP ist ein klares Signal der Wertschätzung gegenüber jedem Imker und seinem Schaffen in unserer Stadt und den anliegenden Gemeinden!“ so Heinrich. Grundsätzlich ist das Land Brandenburg eine gute Bienenregion. Robinie, Heide und Linde sowie die Sonnenblume bieten den Insekten eine gute Nahrungsgrundlage.
 
Die Geschichte der Imkerei reicht bereits 3000 Jahre zurück. So fanden Forscher im nordisraelischen Jordantal Überreste von Bienen in tönernen Bienenstöcken. Eingeschlossen in Honigwaben entdeckten sie Teile von Arbeiterinnen, Drohnen und Larven, was bestätige, dass bereits zu jener Zeit Bienen für die Wachs- und Honigproduktion gehalten wurden.
 
Anja Heinrich (CDU) bedankte sich bei dieser Gelegenheit bei allen Imkern, die mit ihrer Mühe für einen wichtigen Baustein einer gesunden Umwelt sorgen.
 


aktualisiert von Heinrich, 06.05.2011, 11:20 Uhr


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